(Fast) Alle Ausgaben der » CCC Datenschleuder « // #CCC @computerarchivM

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Vor mehr als 33 Jahren erschien die erste Ausgabe von » Die Datenschleuder – Das wissenschaftliche Fachblatt für Datenreisende « des Chaos Computer Clubs CCC.

Die CCC Datenschleuder wird seit ca. 1984 bis heute von Mitgliedern der Chaos Computer Club Berlin erstellt (Format A5) und von dort aus vertrieben.

Sie enthält technische Informationen und betrachtet kritisch viele Themen der digitalen Welt, vor allem aus den Bereichen Informationsfreiheit, Datenschutz, Privatsphäre, Videoüberwachung, Kryptographie und vieles mehr.

Im März 2008 lag der 92ten Ausgabe der Datenschleuder eine Folie mit einem Fingerabdruck des damaligen Innenministers Wolfgang Schäuble (CDU) bei.

In unregelmäßigen Abständen sind insgesamt 97 Ausgaben der CCC Datenschleuder erschienen. Die aktuellste Ausgabe wurde im November 2014 veröffentlicht.

Zum spannenden Neu-Entdecken und nostalgischen Wieder-Erleben

Unter http://datenschleuder.computerarchiv-muenchen.de können Sie (fast) alle Ausgaben der CCC Datenschleuder online lesen.

Nach 32 Jahren ENDLICH wieder: » Die Bayrische Hackerpost « // #BayrischeHackerPost @computerarchivM

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Vor genau 32 Jahren (also 0x20 Jahren), also im Dezember 1984 erschien die erste Ausgabe von » Die Bayrische Hackerpost – Das Informationsblatt für den lebensbejahenden DFÜ–Benutzer «.

Die BHP wurde von Dezember 1984 bis etwa 1989 von der bayerischen Hacker–Szene in München zusammengestellt.

Sie enthält technische Informationen, kritische Betrachtungen und humorvolle Artikel aus der Ära der Datenfernübertragung (DFÜ) mit Akustikkopplern und Modems bei Übertragungsgeschwindigkeiten von lediglich 300–2400 BPS.

Es gibt insgesamt 13 Ausgaben (Format A5),  die oktal durchnummeriert sind – Nummer 10 ist demnach die 8te Ausgabe. Zudem gibt es zwei Sonderausgabe, jeweils zu den Münchner-Messen IFA 85 und SYSTEMS 85.

Zum spannenden Neu-Entdecken und nostalgischen Wieder-Erleben

Unter http://bhp.computerarchiv-muenchen.de können Sie ab 1. Dezember 2016 die erste Ausgabe der Bayrischen Hackerpost online lesen.

Und wöchentlich wird dort jeden Donnerstag eine weitere Ausgabe online gestellt – Viel Spaß beim Lesen

Autoren der Bayrischen Hackerpost als auch Mitglieder des Chaos Computer Clubs wurden regelmäßig als Gastreferenten in der Bayern2-Radiosendung » Bit, byte, gebissen  – Das Computermagazin im Zündfunk « (Rundfunkstart 7. Oktober 1985, Einstellung Ende 1999) vom Bayrischen Rundfunk eingeladen.

Zur Information :
Ab Do, 1. Dezember 2016 online: Ausgabe #1
Ab Do, 8. Dezember 2016 online: Ausgabe #2
Ab Do, 15. Dezember 2016 online: Ausgabe #3
Ab Do, 22. Dezember 2016 online: Ausgabe #4
Ab Do, 29. Dezember 2016 online: Ausgabe #5
Ab Do, 5. Januar 2017 online: Ausgabe #6
Ab Do, 12. Januar 2017 online: Ausgabe #7
Ab Do, 19. Januar 2017 online: Ausgabe #8
Ab Do, 26. Januar 2017 online: Ausgabe #9
Ab Do, 2. Februar 2017 online: Ausgabe #10
Ab Do, 9. Februar 2017 online: Ausgabe #11
Ab Do, 16. Februar 2017 online: Ausgabe #11a
Ab Do, 23. Februar 2017 online: Ausgabe #12
Ab Do, 2. März 2017 online: Ausgabe #13
Ab Do, 9. März 2017 online: Ausgabe IFA 85
Ab Do, 16. März 2017 online: Ausgabe SYSTEMS 85

Auktion des C65-Prototypen von 1991 endet auf ebay mit EUR 16 605,- // #commodore64 #c64 #retrocomputing

Img_B142 Zum Vergrößern bitte anklicken

Insgesamt 29 Angebote wurden auf ebay für den Commodore 65 mit der Serien-Nummer SN:000004 bis Sonntag, 6. November 2016 20:00:50 Uhr abgegeben.

Dabei hat der Käufer sein Angebot zwei mal nachbessern müssen, um schließlich das seltene Exponat für sich gewinnen zu können. Ein andere Bieter kam sogar auf zehn Angebotsnachbesserungen.

Für eine PayPal-Bezahlung ist wegen der hohen Summe von EUR 16 605,- sogar eine eigene Freischaltung notwendig, denn PayPal erlaubt sonst nur einen maximalen Betrag von EUR 2 500,-.

Der Commodore 65 ging mit einem Startpreis von EUR 4 999,- ins Rennen und hatte bereits nach 50 Minuten das erste Angebot mit EUR 5000,-.

Wegen des zwischenzeitlichen Umstellung auf Winterzeit endete die 10-tätige Auktion um 20:00:50Uhr, die am 27.November 2016  21:00:50Uhr auf ebay eingestellt wurde.

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Seltener C65 von 1991 auf ebay (endet 6. Nov 2016 – 20:00:50Uhr) // #commodore64 #c64 #retrocomputing

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Der C65 von Commodore (nein, kein Tippfehler) sollte ursprünglich 1991 als Nachfolger des Commodore 64 auf den Markt kommen.

Und obwohl die Entwicklung des C65-Prototypen seinerzeit schon sehr weit fortgeschritten war, wurde des C65-Projekt letztlich dennoch vom Hersteller Commodore International gestoppt. Die offizielle Begründung damals war, daß man sich kein eigenes Konkurrenzmodell zu den 16-Bit-Heimcomputern Amiga 500 und Amiga 500 Plus schaffen wollte.

Vom Commodore 65 existieren daher weltweit nur ca. 250 Prototypen und in der Vergangenheit haben die Auktionen eines C65-Prototypen auf ebay sehr hohe Endgebote erhalten:

  • Dez 2009: funktionstüchtiger C65 (Österreich): EUR 6 060,-
  • Okt 2011: C65 mit fehlenden Bausteinen (USA): USD 20 100,-
  • Apr 2013: funktionstüchtiger C65 (Deutschland): EUR 17 827,-
  • Feb 2015: funktionstüchtiger C65 (Frankreich): EUR 20 050,-
  • Okt 2015: leicht zerkratzter, funktionstüchtiger C65 (Deutschland): EUR 22 827,-
  • Nov 2016: funktionstüchtiger C65 (Deutschland): bis 6. Nov. 2016 – 20:00:50 Uhr auf ebay zur Auktion

Ein C65 ist ein sehr seltenes Sammlerobjekt und demensprechend stolz sind die Besitzer eines solchen Prototypen.
Anmerkung: Sollten Sie auch Besitzer eines Commodore 65 Prototypen sein, nehmen wir gerne Ihren Namen in diese Liste mit auf und freuen wir uns daher um eine kurze Mitteilung – vielen Dank.

  • SN:000004 bis 6. Nov. 2016 – 20:00:50 Uhr auf ebay zur Auktion
  • SN:000008 Todd Elliott
  • SN:000011 Wolfgang Kainz-Huber
  • SN:000015 Uwe Peters
  • SN:000016 Enno Coners
  • SN:000020 Roland Helmer
  • SN:000022 Thomas Conte
  • SN:000023 Håkan Renning
  • SN:000026 Kay Flieger
  • SN:000027 Stefan Walgenbach
  • SN:000030 Oliver Biasin
  • SN:000031 Adrian Graham
  • SN:000034 Daniele Redivo
  • SN:000038 M. Heinzig
  • SN:000044 Brad Rosenberg
  • SN:000047 Bo Zimmermann
  • SN:000049 Michael Mey
  • SN:000053 Fernando Perez
  • SN:000058 P. Trachte
  • SN:000059 C. Okrina
  • SN:000062 Anthony G Beckett
  • SN:000067 Bo Zimmerman
  • SN:000069 Phil Gilbert
  • SN:000070 Vanja J. Utne
  • SN:000071 Thomas Hechelhammer
  • SN:000073 Klaus Seiner
  • SN:000074 Holger Schmidt
  • SN:000078 Christian Zahn
  • SN:000081 Richard Lagendijk
  • SN:000087 Dimitris Podaras
  • SN:000090 Dennis Jarvis
  • SN:000165 Alan Share
  • SN:000203 Michael Pust
  • SN:000205 Rainer Fritz
  • SN:000208 Mario Kuchel
  • SN:000212 Michael Heßburg
  • SN:—— Andrew Hancock
  • SN:—— C. Okrina
  • SN:—— Mario Mariotta
  • SN:—— Ernie Chorny
  • SN:—— Ernie Chorny (Zweitgerät, nicht funktionstüchtig)
  • SN:—— Garry Wright
  • SN:—— Chris West
  • SN:—— Matthias Matting
  • SN:—— Jim Brain
  • SN:—— Jim Brain (Zweitgerät)
  • SN:—— Martin Piper
  • SN:—— Martin Piper (Zweitgerät)
  • SN:—— Gregor Bubek
  • SN:—— Paul Gardner-Stephen
  • SN:—— Philip Weiss

Kostenfreie Möglichkeit zum Upgrade auf Windows 10

Kostenfreie Möglichkeit zum Upgrade auf Windows 10

Auswärtiges Amt stellt wegen LOCKY-Bedrohung gesamte IT um – wiedereinmal … // #locky #ransomware #cybersecurity

ImgA140Zum Vergrößern bitte anklicken, siehe auch hier »

2010 hatte das Auswärtige Amt kurzfristig beschlossen, die 2005 angefangene Linux-Desktop-Migration einzustampfen und zu Windows zurück zu kehren. Damit war die Leuchtturmfunktion für den Einsatz freier Software in deutschen Bundesbehörden praktisch über Nacht gestorben.

Nun steht der IT-Landschaft des Auswärtigen Amts eine weitere, sehr tiefgreifende Umstellungen bevor.

Denn mit Beginn Q2 2016 sollen alle IT-Arbeitsplätze des Auswärtigen Amts auf Commodore Amiga 500 umgestellt werden.

“ Aufgrund der realen Bedrohung durch Krypto-Trojaner wie Locky, die bereits anderenorts sehr ernste Schäden mit hohen Folgekosten an IT-Systemen verursacht haben, sehen wir uns gezwungen, die Sicherheit einer funktionierenden Datenverarbeitung auch mit ungewöhnlichen Maßnahmen zu gewährleisten. „, kommentiert der IT-Verantwortliche des Auswärtigen Amts diesen Schritt.

Nun bestätigt auch die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Anfrage der SPD-Fraktion im Bundestag diese Entscheidung.

“ Sämtliche Office-spezifischen Aufgaben können mit dem Commore Amiga 500 genauso effizient wie bisher – bei einem erhöhten Sicherheitsstandard gegenüber Cyber-Bedrohungen – ausgeführt werden. Die einfache Mausbedienung der graphischen Oberfläche und die große Verfügbarkeit von sehr ausgereifter Software sprechen für den Einsatz des Systems. „, heißt es dabei.

Gegenüber dem Commodore Amiga 500 konnte sich der in Konkurrenz stehende Atari 520 ST aufgrund seines externen Diskettenlaufwerks und der schlechteren Tastatur nicht durchsetzten.

Der Commodore C-64 schied ebenso wegen dem fehlenden, integrierten Laufwerk aus. Zudem war die zu träge reagierende, graphische Oberfläche von GEOS für den effizienten Bürobetreib für das an sich exzellente System leider unzureichend.

Good to know IT – Information ist Alles

Das Auswärtige Amt ist der seit dem Kaiserreich traditionelle Name für das deutsche Außenministerium unter der Leitung des Bundesminister des Auswärtigen mit seinem seit dem 17. Dezember 2013 im Kabinett Merkel III stehenden Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier (60, SPD) .

2001 wurde im Serverbereich des Auswärtigen Amts mit der Migration auf Linux begonnen.

2005 wurden auf Mobilrechnern ein auf Debian GNU/Linux basierendes System mit Firefox, Thunderbird und OpenOffice installiert, auf Büro-PCs wurde ein Dualboot-System mit Debian / Windows eingerichtet.

2007 wurde von den IT-Verantwortlichen des Auswärtigen Amts die Umstellung als Erfolgsgeschichte mit niedrigeren IT-Arbeitsplatzkosten als in jedem anderen Bundesministerium bezeichnet.

2011 liefen in Behörden des Außenministeriums in Berlin und weltweit noch rund 11.400 Arbeitsplätze im Mischbetrieb Debian / Windows.

2012 waren davon nur noch 1000 übrig, siehe Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion.

 

Der » Konami-Code «

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Der Konami-Code ist eine spezielle Tastenkombination, die ursprünglich in vielen Computerspielen von Konami eingebaut wurde, dann auch von anderen Herstellern mit übernommen wurde und zu einer deutlichen Veränderung des Spielablaufes führt.

Solche versteckten Tricks werden im Allgemeinen Cheat-Code oder kurz Cheats (von englisch “ to cheat “ – mogeln) genannt und bringen nach der Eingabe dem Spieler zusätzliche Bewaffnungen, mehr Lebensenergie, weitere Munition usw.

Der Konami-Code besteht aus der Tastenkombination
↑ ↑ ↓ ↓ ← → ← → B A

Der original Konami-Code wurde 1986 vom Spieleentwickler Kazuhisa Hashimoto im NES-Spiel Gradius integriert, um das Spiel besser testen zu können. Nach der Eingabe in Gradius erhält der Spieler alle Bordwaffen, die ansonsten erst im Spielverlauf erkämpft werden müssen.

Hintergrund für diese einst verstecke Maßnahme war das bessere Testen des Spiels. Gerüchte sagen, daß bei der Markteinführung von Gradius schlichtweg vergessen wurde, diesen Trick wieder aus dem Spiel zu nehmen.

Durch seine starke Verbreitung haben sich dann auch andere Spielehersteller dazu entschieden, den Konami-Code für versteckte Funktionen in ihren Spielen zu integrieren.

Eine Liste von Computerspielen, in denen der Konami-Code integriert ist, finden Sie hier ».

Mittlerweite ist der Konami-Code auch ein Bestandteil der Internet-Kultur geworden. So gibt es zahlreiche Web-Seiten, bei denen die Eingabe das Konami-Codes zu versteckten Funktionalitäten führen, zu so genannten Easter-Eggs.

Eine Liste von Internet-Seiten, in denen der Konami-Code integriert ist, finden Sie hier ».

Versuchen Sie einfach den Konami-Code auch an anderen Internet-Seiten aus, Sie werden sicherlich überrascht sein.

Foto-Jahreskalender 2016

Auch 2016 bringt der Foto-Jahrekalender vom Computerarchiv München mit 12 ausgewählten Exponaten aus der Zeit von 1983 bis 2004 ein ganzes Jahr lang Freude an Vintage- und Retro-Computer.

Foto-Jahreskalender 2016 zum Ausdrucken und lokal abspeichern als PDF anzeigen »

Die im Foto-Jahreskalender 2016 abgebildeten Exponate:

  • Januar – 1992 / Amstrad NC-100
  • Februar – 1989 / Atari Portfolio HPC-006
  • März – 1986 / Texas Instruments TI-74 BasiCalc
  • April – 2002 / Psion Serie 5MX Pro
  • Mai – 1984 / Hexaglot TouchMe
  • Juni – 1989 / LG H-120 S08 Phenom
  • Juli – 2000 / Siemens IC-35
  • August – 1987 Casio PB-1000
  • September – 2004 / Palm Zire 72s
  • Oktober – 1992 / Okano PT-100
  • November – 1992 / Hewlett Packard HP-200LX
  • Dezember – 1983 / Sharp PC-1212

Alle im Kalender gezeigten Exemplare sind mit den technischen Daten und vielen weiteren Bilden gemeinsam mit vielen weiteren Exponaten auch in der Vintage- & Retro-Galerie » vom Computerarchiv München zu sehen.